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Rooibos Tee - ein Nadeltee mit vielen Vorteilen

Loser Rotbuschtee - Rooibushtee rund um eine Teetasse verteilt in Hintergrund ein Papierfilter

Was ist Rotbuschtee?

Der Rotbuschtee (oder  Rooibos Tee) wird gewonnen von einem Strauch der ursprünglich aus Afrika stammt. Genauer genommen aus dem südlichsten Teil von Afrika in der Umgebung rund um Kapstadt. Dort wurden in den Cedarbergen die Nadeln des Rotbusches verwendet um Tee zuzubereiten.

Zur Zubereitung für den Tee werden die Nadeln geerntet, fermentiert gewässert und anschließend getrocknet. Durch den Fermenationsprozess erhalten die Nadeln auch die prägnate rote Farbe.

Der Rotbuschtee hat viele Namen, so nennen ihn die Einwohner Südafrikas "Rooibostee" Bekannt ist er unter anderem aber auch als Redbos- oder aber auch als Buschmanntee. Es gibt dabei viele Arten dieses Busches, aber nur eine Art ist bedenkenlos und geeignet für den Verzehr durch den Menschen. Es handelt sich dabei um die Art "Aspalathus linearis" der nicht nur wertvolle Inhaltstoffe für den menschlichen Körper bereit hält, sondern zudem auch Koffeeinfrei ist. Somit kann dieser Tee auch am Abend (bzw. vor dem Schlafengehen) benkenlos getrunken werden.

Wie wurde Rotbuschtee entdeckt?

Die Entdeckung des Rotbuschtees fand relativ spät statt voraussichtlich Anfang des 20. Jahrhunderts, durch einen russischen Pionier, der beobachtete, wie die Einheimischen Rotbuschtee verwendeten. Im Zuge dessen wurden die ersten Proben im Kapstadt verteilt und schließlich erreichte der Tee auf dem Seeweg auch Europa.

Wann und wie wird der Rotbuschtee geerntet?

Geerntet wird der Rotbuschtee von Jänner bis zum März, wobei ein Rotbusch zumindest 18 Monate alt sein soll, bevor dieser zur Ernte herangezogen wird. Sein optimales Reifealter hat der Rotbusch mit ca. drei Jahren. In der Regel werden die Pflanzen bis zu einem Alter von 10 Jahren geerntet. Bei der Ernte werden die Zweige per Hand (mit einer Sichel) oder maschinell von der Pflanze getrennt.

Nach der Ernte erfolgt die Kontrolle, Waschung, Zerkleinerung und die anschließende Fermentierung der geernteten Zweige.
Anschließend wir das Material aussortiert indem die Zeige gesiebt werden um auch wirklich nur die Nadeln der Zweige zu erhalten. Zum Schluß wird der Rotbuschtee noch mittels Wasserdampf geereinigt und abgefüllt.

Wie soll man Rotbuschtee lagern?

Den Tee sollten Sie optimalerweise immer gut verschlossen und trocken lagern. Spezielle Teedosen aus Metall aber auch aus Holz können dafür verwendet werden. Kühl, dunkel und trocken soll der Lagerplatz sein. Wichtig dabei ist es, dass der Tee nicht mit anderen Lebensmitteln oder Aromastarken Stoffen gelagert halten, da der Tee sehr schnell das Aroma von anderen Stoffen übernimmt. Ähnlich wie dies auch beim Grünen Tee der Fall ist. Lagern Sie den Tee daher auch nicht im Kühlschrank oder bei tiefen Temperaturen!

Wie bereitet man den Rotbuschtee zu?

Prinzipiell soll der Rotbuschtee länger ziehen als dies beim Grünen Tee der Fall ist. Verwenden Sie dazu möglichst weiches Wasser, erhitzen Sie dieses bis zum Siedepunkt (100 °C) und übergießen Sie den Rotbuschtee und lassen Sie ihn ca. 3-5 Minuten lange ziehen. Verwenden Sie beim Zubereiten einen feinen Filter (zB einen Papierfilter), da Sie sonst Gefahr laufen, dass die kleinen Nadeln durch das Sieb rutschen. Auch beim Rotbuschtee sind Mehrfachaufgüsse möglich. Bis zu drei Aufgüsse, wobei die Ziehzeit sich jeweils verringert auf bis zu 30-60 Sekunden.